Die Geschichte des Hotel "Carolinenhof" Berlin, Charlottenburg-Wilmersdorf
Auf dem Gelände der Landhausstraße 10 - 12 in Wilmersdorf stehen drei Stadtvillen des Kaiserswerther Verbandes deutscher Diakonissen-mutterhäuser e.V.
1975 läßt der Kaiserswerther Verband die Stadtvillen abreißen, um auf dem Gelände das "Haus der Begegnung", ein modernes Gebäude mit unterschiedlichen Aufgaben errichten zu lassen.
- als Schwesternwohnheim bietet es Ersatzheimat für die durch die Grenze zur DDR von ihren Mutterhäusern abgeschnittenen Schwestern.
- als Sozialwohnungen für einkommensschwache Berliner.
- als Gästehaus eröffnet das "Haus der Begegnung" am 01. Mai 1975. Für aus dem Westen kommende Reisende, meist mit kirchlichem Hintergrund, mit Reiseziel Ostberlins und Umgebung ist das Haus ein wichtiger Ausgangsort und Treffpunkt. Auf diese Weise halten und fördern der Kaiserswerther Verband und kirchliche Einrichtungen die Verbindung ihrer Mitglieder in beiden Teilen Deutschlands und Osteuropas.
Durch den Mauerfall bedingt, erfährt das Haus große Veränderungen. Die Mutterhäuser des Verbandes sowie die kirchlichen Träger pflegen wieder direkte Kontakte. Die hier lebenden Diakonissen kehren nach und nach in ihre vormaligen Mutterhäuser zurück. Das "Haus der Begegnung" verliert seine wichtigste Funktion als Treffpunkt und Bindeglied zwischen Ost und West.
So öffnet sich das "Haus der Begegnung" auch für Gäste ohne religiöse Bindung und wird in ein Hotel-Garni umgewandelt, in dem man preiswert übernachten kann.
Nach und nach wird das Haus weiter umgebaut und erneuert.
Im November 1998 erfolgt der Beitritt zum Verband Christlicher Hoteliers e.V., der VCH- Hotels Deutschlands.
Im November 2003, fünf Jahre später, erhält unser Hotel die Klassifizierung der DEHOGA zum 3 Sterne Haus.
Im Januar 2004 wird das Hotel "Haus der Begegnung" als Tochtergesellschaft aus dem Kaiserswerther Verband deutscher Diakonissenmutterhäuser e.V. ausgegliedert.
2008 erfolgt der Kauf des Hauses durch die Hotel-Garni "Haus der Begegnung Berlin- Wilmersdorf" GmbH.
Mit der Namensänderung in Hotel "Carolinenhof" am 26. Januar 2011 machen wir die "inneren und äußeren" Veränderungen deutlich. Zum 200. Geburtstag der Namenspatronin Caroline Fliedner wird das Haus in Hotel "Carolinenhof" GmbH umbenannt.
Aber auch wenn sich der Name ändert, bleibt die besondere individuelle Atmosphäre, der Service und auch die Geschäftsleitung des Hotels bestehen. Dem Auftrag und der Philosophie "Beherberget gerne" bleibt das Haus weiter treu verpflichtet.
Neben den Hotelzimmern werden auch preisgünstige Appartements auf längere Zeit vermietet.
Als zeitgemäßes City-Hotel in Berlin mit christlichen Werten ist unser Leitgedanke: "unterwegs und doch zu Hause". Wir wollen, dass Sie sich bei uns wohlfühlen, Sie sind es uns wert!
Unser Team besteht zur Zeit aus 18 Mitarbeitern.
Das Hotel "Carolinenhof" Berlin, Charlottenburg-Wilmersdorf ist ein Ausbildungsbetrieb. Regelmäßig schließen hier jährlich junge Leute erfolgreich ihre Prüfung zum Hotelfachmann/Hotelfachfrau ab.
Caroline Fliedner (1811-1892)
Bei der Namenswahl „Hotel Carolinenhof Berlin“ betonen wir bewusst unsere Herkunft und Verwurzelung mit dem Kaiserswerther Verband.
Unsere Namenspatronin Caroline Fliedner geb. Bertheau ist nicht nur die Frau von Theodor Fliedner, Gründer der Kaiserwerther Diakonie, sondern auch 40 Jahre lang Vorsteherin der Diakonissenanstalt Kaiserswerth. Für die damalige Zeit ist Caroline Fliedner eine sehr engagierte gläubige und moderne Frau, die mit ihren Begabungen und ihrem hingebungsvollen Dienst das Verständnis der Kaiserwerther Diakonie entscheidend prägt. Als Mitglied des Vorstands nimmt sie großen Einfluss auf die Entwicklung des Gesamtwerkes.
Im Jahr 2011 würde Caroline Fliedner ihren 200. Geburtstag feiern. Zur Erinnerung an diese außergewöhnliche Frau und zur Ehrung und Anerkennung ihres Lebenswerkes wird das Hotel nun offiziell nach ihr umbenannt.



